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Online Wecker

Datumsrechner

Berechne Datumsunterschiede oder addiere/subtrahiere Tage

Zuletzt aktualisiert:

Was Ist ein Datumsrechner?

Ein Datumsrechner ist ein Online-Werkzeug, mit dem du schnell und genau Berechnungen rund um Kalenderdaten durchführen kannst. Du gibst einfach zwei Daten ein und erhältst sofort das Ergebnis: die Anzahl der Tage, Wochen, Monate oder Jahre zwischen beiden Zeitpunkten. Kein Taschenrechner, keine komplizierten Formeln — nur ein paar Klicks und du hast deine Antwort.

Doch ein moderner Datumsrechner kann weit mehr als nur Tage zählen. Er hilft dir dabei, Arbeitstage zu ermitteln, gesetzliche Fristen zu berechnen und Feiertage automatisch zu berücksichtigen. Ob du wissen willst, wie viele Tage bis zu deinem nächsten Urlaub bleiben, wann genau deine Kündigungsfrist endet, wann der Mutterschutz beginnt oder wie lange dein aktuelles Projekt noch dauert — dieses Tool liefert die Antwort in Sekundenbruchteilen.

Wer braucht ein solches Werkzeug zum Datum berechnen? Die Antwort ist einfach: fast jeder. Arbeitnehmer nutzen es, um Kündigungsfristen und Probezeiten zu prüfen. Projektmanager planen damit Meilensteine und Deadlines. Schwangere berechnen den Mutterschutzbeginn und den voraussichtlichen Entbindungstermin. Personalabteilungen ermitteln Arbeitstage pro Quartal oder Jahr. Schüler und Studenten zählen die Tage bis zu den Ferien oder bis zur nächsten Prüfung. Und Selbstständige behalten damit ihre Zahlungsfristen und Steuertermine im Blick.

Die wichtigsten Funktionen unseres Datumsrechners im Überblick:

  • Tage zwischen zwei Daten berechnen — mit oder ohne Endtag, wahlweise nur Kalender- oder Arbeitstage
  • Arbeitstage ermitteln — Wochenenden und gesetzliche Feiertage automatisch ausschließen
  • Datum addieren oder subtrahieren — Tage, Wochen, Monate oder Jahre zu einem Startdatum hinzufügen oder abziehen
  • Wochentag bestimmen — für jedes historische oder zukünftige Datum den Wochentag herausfinden
  • Feiertage einbeziehen — bundesweite und regionale Feiertage Deutschlands berücksichtigen
  • Kalenderwoche anzeigen — ISO-konforme Kalenderwochenberechnung für jedes Datum

Im Gegensatz zu einfachen Tagesrechnern berücksichtigt unser Tool Schaltjahre automatisch. Du musst dich also nicht fragen, ob der Februar 28 oder 29 Tage hat — das erledigt der Algorithmus im Hintergrund. Außerdem werden unterschiedliche Monatslängen (28, 29, 30 oder 31 Tage) korrekt verarbeitet, was bei manuellen Berechnungen häufig zu Fehlern führt.

Probiere auch unseren Zeitrechner aus, wenn du Stunden und Minuten berechnen möchtest. Der Datumsrechner konzentriert sich auf Kalendertage und größere Zeiteinheiten — der Zeitrechner ergänzt ihn perfekt für Berechnungen innerhalb eines Tages. Zusammen decken beide Tools das gesamte Spektrum der Zeitberechnung ab.

Unser Werkzeug ist komplett kostenlos, benötigt keine Registrierung und funktioniert auf jedem Gerät — egal ob Desktop, Tablet oder Smartphone. Gib einfach deine Daten ein und lass das Tool die Arbeit erledigen.

Tage Zwischen Zwei Daten Berechnen

Die häufigste Frage, die unser Datumsrechner beantwortet: Wie viele Tage liegen zwischen Datum A und Datum B? Unser Tageszähler macht diese Berechnung kinderleicht. In drei einfachen Schritten hast du dein Ergebnis — ganz ohne mathematische Vorkenntnisse.

So berechnest du die Tage zwischen zwei Daten:

  • Schritt 1: Gib das Startdatum ein. Das ist der Tag, ab dem gezählt werden soll. Nutze das Kalender-Widget oder tippe das Datum manuell im Format TT.MM.JJJJ ein.
  • Schritt 2: Gib das Enddatum ein. Das ist der Zieltag deiner Berechnung. Auch hier kannst du den Kalender nutzen oder das Datum eintippen.
  • Schritt 3: Klicke auf „Berechnen“. Sofort siehst du die Anzahl der Tage, Wochen und Monate zwischen den beiden Daten.

Beim Tage berechnen gibt es einen wichtigen Punkt, den viele übersehen: Soll der Endtag mitgezählt werden oder nicht? Ein Beispiel verdeutlicht den Unterschied. Vom 1. Januar bis zum 10. Januar sind es exklusive 9 Tage, inklusive aber 10 Tage. Je nach Anwendungsfall ist die eine oder andere Methode korrekt.

Exklusiv (Endtag wird nicht mitgezählt): Diese Methode eignet sich, wenn du die verstrichene Zeit berechnen willst. Zum Beispiel: „Ich habe am 1. März mit dem Training begonnen, heute ist der 15. März — wie viele Tage trainiere ich schon?“ Antwort: 14 Tage. Der Starttag zählt mit, der Endtag nicht. Diese Methode wird auch häufig in der Softwareentwicklung und bei Zinsberechnungen verwendet.

Inklusiv (Endtag wird mitgezählt): Diese Methode nutzt du, wenn beide Tage Teil des Zeitraums sind. Zum Beispiel bei Mietverträgen: „Vom 1. bis einschließlich 31. März“ sind 31 Tage. Oder bei Veranstaltungen: „Das Festival dauert vom 5. bis 7. August“ — das sind 3 Tage, nicht 2. Auch bei juristischen Fristen ist die inklusive Zählung oft die korrekte Methode.

Unser Datumsrechner bietet dir beide Optionen. Du kannst mit einem einfachen Häkchen entscheiden, ob der Endtag eingeschlossen wird. Standardmäßig ist die exklusive Zählung aktiviert, weil sie dem mathematischen Standard entspricht. Für juristische Fristen oder Vertragslaufzeiten empfehlen wir dir, die inklusive Option zu aktivieren.

Das Ergebnis wird übrigens nicht nur in Tagen angezeigt, sondern auch in größeren Einheiten: Wochen, Monate und Jahre. So siehst du auf einen Blick, ob ein Zeitraum 90 Tage, etwa 3 Monate oder rund 13 Wochen umfasst.

Häufige Anwendungsfälle für die Tage-Berechnung:

  • Restlaufzeit eines Vertrags oder Abonnements ermitteln
  • Tage bis zum nächsten Urlaub oder Feiertag zählen
  • Dauer eines Projekts oder einer Aufgabe planen
  • Alter in Tagen oder Wochen berechnen
  • Abstand zwischen zwei historischen Ereignissen messen
  • Lieferzeiten und Fristen überprüfen

Für visuelle Countdowns zu festen Terminen empfehlen wir dir unseren Countdown-Timer. Dort kannst du einen Echtzeit-Countdown einrichten, der in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden herunterezählt — perfekt für Geburtstage, Hochzeiten oder Prüfungstermine.

Arbeitstage Rechner — Werktage Berechnen

Wie viele Arbeitstage liegen zwischen zwei Daten? Diese Frage ist für Gehaltsabrechnungen, Projektplanung, Urlaubsanträge und Steuererklärungen entscheidend. Der Arbeitstage-Modus unseres Datumsrechners schließt automatisch alle Wochenenden (Samstag und Sonntag) aus. Optional werden auch gesetzliche Feiertage abgezogen — und zwar passend zu deinem Bundesland.

Die Anzahl der Arbeitstage 2026 variiert je nach Bundesland erheblich, weil die regionalen Feiertage unterschiedlich sind. Bayern hat die meisten Feiertage und damit die wenigsten Arbeitstage, während Hamburg, Berlin und Niedersachsen die wenigsten Feiertage und damit die meisten Arbeitstage haben. Hier die Übersicht für alle wichtigen Bundesländer:

BundeslandArbeitstage 2026Feiertage
Bayern24913
Baden-Württemberg25112
Sachsen25012
Hessen25211
Nordrhein-Westfalen25311
Berlin25310
Niedersachsen25310
Hamburg25310

Der Unterschied zwischen Bayern (249) und Hamburg (253) beträgt ganze 4 Arbeitstage pro Jahr. Das klingt wenig, kann aber bei der Berechnung von Stundenlohn, Pendlerpauschale oder Projektlaufzeiten durchaus relevant sein.

Um Arbeitstage berechnen zu können, geht der Rechner folgendermaßen vor:

  • Zunächst werden alle Kalendertage zwischen Start- und Enddatum gezählt.
  • Dann werden alle Samstage und Sonntage abgezogen — das sind in einem normalen Jahr 104 Tage.
  • Anschließend werden gesetzliche Feiertage entfernt, die auf einen Werktag (Montag bis Freitag) fallen.
  • Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, verändern die Zahl nicht — sie wären ohnehin arbeitsfrei gewesen.

Ein konkretes Rechenbeispiel: Vom 1. Januar bis 30. Juni 2026 liegen insgesamt 181 Kalendertage. Davon fallen 52 Tage auf Samstage und Sonntage (26 komplette Wochenenden). In diesem Zeitraum liegen je nach Bundesland 4 bis 6 Feiertage auf Werktagen. Das ergibt rund 123 bis 125 Arbeitstage im ersten Halbjahr 2026.

Diese Berechnung ist besonders wichtig für:

  • Gehaltsabrechnung: Teilzeitkräfte, Honorarkräfte und Freelancer, die pro Arbeitstag oder pro Stunde bezahlt werden, brauchen die exakte Zahl der Arbeitstage für ihre Rechnungsstellung.
  • Urlaubsplanung: Brückentage identifizieren und Urlaubstage optimal einsetzen. Ein gut geplanter Brückentag kann dir mit einem Urlaubstag ein verlängertes Wochenende von 4 Tagen bescheren.
  • Projektmanagement: Realistische Deadlines setzen, die Feiertage und Wochenenden berücksichtigen. Wenn ein Kunde „in 30 Tagen“ Ergebnisse erwartet, sind das in Wirklichkeit nur 20-22 Arbeitstage.
  • Steuererklärung: Die Pendlerpauschale wird auf Basis der tatsächlichen Arbeitstage berechnet. Das Finanzamt akzeptiert in der Regel 220-230 Arbeitstage pro Jahr als pauschalen Richtwert.
  • Personalplanung: Unternehmen müssen die Arbeitstage pro Monat und Quartal kennen, um Schichtpläne, Urlaubsvertretungen und Kapazitäten korrekt zu berechnen.

Wusstest du, dass die Schulferien in Deutschland ebenfalls je nach Bundesland stark variieren? Unser Schulferien-Kalender zeigt dir alle Termine auf einen Blick — ideal für die Familienplanung und um günstige Reisezeiten zu finden.

Tipp: Wenn du Brückentage effektiv nutzen willst, schau dir die Feiertage an, die auf einen Donnerstag oder Dienstag fallen. Mit nur einem Urlaubstag bekommst du dann vier freie Tage am Stück. 2026 bietet dafür besonders gute Gelegenheiten rund um Neujahr und Christi Himmelfahrt.

Datum Addieren und Subtrahieren

Manchmal brauchst du nicht den Abstand zwischen zwei Daten, sondern willst wissen: Welches Datum liegt X Tage in der Zukunft — oder in der Vergangenheit? Genau dafür gibt es die Funktion Datum addieren und Datum subtrahieren in unserem Datumsrechner.

So funktioniert das Addieren: Du gibst ein Startdatum ein und fügst eine bestimmte Anzahl von Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren hinzu. Der Rechner zeigt dir dann das resultierende Zieldatum an. Zum Beispiel: Heute ist der 14. April 2026. Du addierst 90 Tage. Das Ergebnis: der 13. Juli 2026. So einfach ist das — kein manuelles Nachzählen, keine Fehler durch unterschiedliche Monatslängen.

So funktioniert das Subtrahieren: Du gibst ein Datum ein und ziehst eine bestimmte Zeitspanne ab. Zum Beispiel: Dein Vertrag endet am 31. Dezember 2026. Du möchtest 3 Monate vorher kündigen. Das Ergebnis: Du musst spätestens am 30. September 2026 kündigen. Der Rechner übernimmt die Berechnung und berücksichtigt dabei automatisch unterschiedliche Monatslängen.

Praktische Beispiele für den Alltag, bei denen das Addieren und Subtrahieren von Daten hilfreich ist:

  • Liefertermin berechnen: Bestellung am 5. Mai + 14 Werktage = voraussichtliche Lieferung am 25. Mai (Wochenenden werden übersprungen)
  • Rückgabefrist: Kauf am 20. März + 30 Tage Rückgaberecht = Frist bis 19. April
  • Vertragslaufzeit: Vertragsbeginn 1. Januar + 24 Monate = Vertragsende 31. Dezember
  • Impftermin: Erstimpfung am 10. Februar + 6 Wochen = Zweitimpfung am 24. März
  • Projektplanung: Projektstart 1. September + 180 Tage = Deadline 28. Februar des Folgejahres
  • Garantiefrist: Kaufdatum 15. Juni + 2 Jahre = Garantieende 15. Juni des übernächsten Jahres
  • Passgültigkeit: Ausstellungsdatum + 10 Jahre = Ablaufdatum des Reisepasses

Beim Datum subtrahieren ist besonders bei Monaten Vorsicht geboten. Was passiert, wenn du vom 31. März einen Monat abziehst? Der Februar hat nur 28 Tage (oder 29 im Schaltjahr). Es gibt also keinen 31. Februar. Unser Datumsrechner löst solche Grenzfälle intelligent: Er gibt den letzten Tag des Vormonats zurück, also den 28. Februar (oder 29. Februar im Schaltjahr). Das gleiche Prinzip gilt beim Subtrahieren von Monaten vom 30. oder 31. eines Monats.

Auch das Addieren von Jahren hat eine Besonderheit. Wenn du vom 29. Februar 2028 (einem Schaltjahr) ein Jahr addierst, landest du am 28. Februar 2029 — denn 2029 ist kein Schaltjahr und hat keinen 29. Februar. Der Rechner behandelt solche Sonderfälle automatisch korrekt, sodass du dich nicht um die Details kümmern musst.

Du kannst übrigens auch kombinierte Zeiträume addieren: zum Beispiel „2 Monate und 15 Tage“ oder „1 Jahr und 6 Monate“. Der Rechner verarbeitet die einzelnen Komponenten nacheinander, zuerst die größeren Einheiten (Jahre, Monate), dann die kleineren (Wochen, Tage).

Für zeitbasierte Erinnerungen nutze unseren Timer. Damit kannst du einen Countdown für jede beliebige Zeitspanne starten und dich per Alarm benachrichtigen lassen, wenn die Zeit abgelaufen ist.

Feiertage in Deutschland 2026

Die Feiertage in Deutschland 2026 spielen eine wichtige Rolle bei jeder Datumsberechnung, die Arbeitstage berücksichtigen soll. Unser Datumsrechner kennt alle bundesweiten und regionalen Feiertage und bezieht sie automatisch in die Berechnung ein. Hier findest du die komplette Übersicht der gesetzlichen Feiertage für das Jahr 2026.

FeiertagDatumWochentagBundesweit?
Neujahr01.01.2026DonnerstagJa
Karfreitag03.04.2026FreitagJa
Ostermontag06.04.2026MontagJa
Tag der Arbeit01.05.2026FreitagJa
Christi Himmelfahrt14.05.2026DonnerstagJa
Pfingstmontag25.05.2026MontagJa
Tag der Deutschen Einheit03.10.2026SamstagJa
1. Weihnachtstag25.12.2026FreitagJa
2. Weihnachtstag26.12.2026SamstagJa

2026 ist ein gutes Jahr für Brückentage. Neujahr fällt auf einen Donnerstag — ein einziger Urlaubstag am Freitag, den 2. Januar, ergibt ein verlängertes Wochenende von vier Tagen. Auch Christi Himmelfahrt liegt auf einem Donnerstag (14. Mai). Der Freitag danach (15. Mai) ist der klassische Brückentag, den erfahrungsgemäß viele Arbeitnehmer nutzen — früh buchen lohnt sich also.

Besonders vorteilhaft: Karfreitag (3. April) fällt auf einen Freitag, der Ostermontag auf den 6. April. Damit hast du automatisch ein verlängertes Wochenende von Freitag bis Montag — ganz ohne Urlaubstage. Der Tag der Arbeit am 1. Mai fällt ebenfalls auf einen Freitag, was ein weiteres langes Wochenende ergibt.

Weniger günstig: Der Tag der Deutschen Einheit und der 2. Weihnachtstag fallen 2026 auf einen Samstag. Damit gehen zwei Feiertage quasi verloren, weil sie ohnehin auf ein Wochenende treffen. Arbeitnehmer erhalten dafür leider keinen Ausgleich — anders als in einigen anderen Ländern, wo Feiertage am Wochenende auf den nächsten Werktag verschoben werden.

Regionale Feiertage in Bayern (zusätzlich zu den bundesweiten):

  • Heilige Drei Könige (06.01.) — auch in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Fällt 2026 auf einen Dienstag — der Montag davor ist ein attraktiver Brückentag.
  • Fronleichnam (04.06.) — auch in Baden-Württemberg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland. Immer ein Donnerstag — perfekt für einen Brückentag am Freitag.
  • Mariä Himmelfahrt (15.08.) — nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung. Fällt 2026 auf einen Samstag.
  • Allerheiligen (01.11.) — auch in Baden-Württemberg, NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland. Fällt 2026 auf einen Sonntag.
  • Buß- und Bettag (18.11.) — nur in Sachsen als gesetzlicher Feiertag. Fällt 2026 auf einen Mittwoch.

Weitere regionale Besonderheiten: In Thüringen ist der Weltkindertag (20.09.) ein gesetzlicher Feiertag. Berlin feiert den Internationalen Frauentag (08.03.) seit 2019 als gesetzlichen Feiertag. In Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist der Reformationstag (31.10.) seit 2018 ein gesetzlicher Feiertag.

Unser Datumsrechner lässt dich dein Bundesland auswählen und berücksichtigt dann automatisch alle relevanten Feiertage bei der Arbeitstage-Berechnung. Für visuelle Countdowns zu den nächsten Feiertagen schau dir unseren Countdown-Timer an — damit kannst du die Vorfreude auf den nächsten freien Tag sichtbar machen.

Schaltjahr — Was Du Wissen Musst

Jeder kennt das Schaltjahr — alle vier Jahre bekommt der Februar einen zusätzlichen Tag. Aber warum gibt es Schaltjahre überhaupt? Und wann ist das nächste? Der Datumsrechner berücksichtigt alle Schaltjahre automatisch, doch die Hintergründe sind durchaus interessant und für das Verständnis von Datumsberechnungen hilfreich.

Warum gibt es Schaltjahre? Die Erde braucht nicht exakt 365 Tage für eine Umrundung der Sonne, sondern etwa 365,2422 Tage. Das sind knapp 5 Stunden und 49 Minuten mehr als ein normales Kalenderjahr mit 365 Tagen. Ohne Korrektur würde sich der Kalender langsam verschieben. Nach 100 Jahren wäre der astronomische Frühling plötzlich nicht mehr im März, sondern im April. Nach einigen Jahrhunderten würden Sommer und Winter die Plätze tauschen.

Die drei Regeln für Schaltjahre:

  • Regel 1: Ist die Jahreszahl durch 4 teilbar, ist es ein Schaltjahr. Beispiele: 2024, 2028, 2032 sind Schaltjahre.
  • Regel 2: Ist die Jahreszahl durch 100 teilbar, ist es kein Schaltjahr. Beispiel: 1900 war kein Schaltjahr, obwohl es durch 4 teilbar ist.
  • Regel 3: Ist die Jahreszahl durch 400 teilbar, ist es doch ein Schaltjahr. Beispiel: 2000 war ein Schaltjahr, weil es durch 400 teilbar ist.

Diese dreistufige Regel wurde 1582 mit der gregorianischen Kalenderreform eingeführt und sorgt dafür, dass der Kalender über Jahrtausende hinweg mit dem Sonnenjahr synchron bleibt. Der verbleibende Fehler beträgt nur noch etwa 1 Tag in 3.236 Jahren — das ist für alle praktischen Zwecke vernachlässigbar.

Das nächste Schaltjahr ist 2028. Der 29. Februar 2028 fällt auf einen Dienstag. Danach folgen die Schaltjahre 2032, 2036, 2040, 2044 und so weiter. Wer am 29. Februar Geburtstag hat, feiert seinen „echten“ Geburtstag also nur alle vier Jahre. In Nicht-Schaltjahren wird üblicherweise am 28. Februar oder am 1. März gefeiert — das ist individuell verschieden und gesetzlich nicht eindeutig geregelt.

Für den Datumsrechner sind Schaltjahre bei langen Zeiträumen besonders relevant. Wenn du die Tage zwischen dem 1. Januar 2026 und dem 31. Dezember 2030 berechnest, enthält dieser Zeitraum ein Schaltjahr (2028). Das ergibt 1826 Tage statt 1825. Bei Zinsberechnungen, langfristigen Versicherungsverträgen, Mietdauern und Rentenberechnungen kann dieser eine zusätzliche Tag finanziell relevant sein.

Wusstest du, dass es auch sogenannte Schaltsekunden gibt? Seit 1972 wurden insgesamt 27 Schaltsekunden eingefügt, um die hochpräzisen Atomuhren mit der etwas unregelmäßigen Erdrotation zu synchronisieren. Allerdings hat die Generalkonferenz für Maße und Gewichte beschlossen, Schaltsekunden bis spätestens 2035 abzuschaffen. Aber keine Sorge — unser Datumsrechner arbeitet auf Tagesbasis und braucht keine Schaltsekunden zu berücksichtigen.

Berechne dein genaues Alter in Tagen — inklusive aller Schaltjahre — mit unserem Altersrechner. Er zeigt dir dein Alter in verschiedenen Einheiten und berücksichtigt dabei jedes einzelne Schaltjahr seit deiner Geburt.

Datumsrechner für Verträge und Fristen

Fristen sind im deutschen Recht allgegenwärtig. Ob Kündigung, Widerruf, Zahlungsziel oder Verjährung — ein Datumsrechner hilft dir, den genauen Stichtag zu ermitteln. Fehler bei der Fristberechnung können teuer werden: eine zu spät eingereichte Kündigung verlängert den Vertrag um weitere Monate oder sogar ein ganzes Jahr, ein verpasster Widerruf kostet Geld, eine versäumte Klagefrist hat endgültige rechtliche Konsequenzen.

Kündigungsfristen nach BGB §622 — Kündigungsfrist berechnen:

Die gesetzlichen Kündigungsfristen im Arbeitsrecht staffeln sich nach Betriebszugehörigkeit. Für Arbeitnehmer gilt grundsätzlich eine Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Für Arbeitgeber verlängern sich die Fristen mit zunehmender Dauer des Arbeitsverhältnisses:

  • Bis 2 Jahre: 4 Wochen zum 15. oder Monatsende
  • Nach 2 Jahren: 1 Monat zum Monatsende
  • Nach 5 Jahren: 2 Monate zum Monatsende
  • Nach 8 Jahren: 3 Monate zum Monatsende
  • Nach 10 Jahren: 4 Monate zum Monatsende
  • Nach 12 Jahren: 5 Monate zum Monatsende
  • Nach 15 Jahren: 6 Monate zum Monatsende
  • Nach 20 Jahren: 7 Monate zum Monatsende

Wichtig: „4 Wochen“ sind exakt 28 Tage, nicht ein Monat. Der Unterschied kann entscheidend sein. Ein Monat kann 28, 29, 30 oder 31 Tage haben — vier Wochen sind immer genau 28 Tage. Unser Datumsrechner hilft dir, die Kündigungsfristen korrekt zu berechnen, ohne selbst nachzählen zu müssen.

Widerrufsfrist bei Online-Käufen: Bei Fernabsatzverträgen (Online-Shopping, Telefonbestellungen) hast du in der Regel 14 Tage Widerrufsrecht ab Erhalt der Ware. Die Frist beginnt am Tag nach dem Erhalt und endet mit Ablauf des 14. Tages. Fällt das Fristende auf ein Wochenende oder einen Feiertag, verlängert sich die Frist bis zum nächsten Werktag. Das ist eine wichtige Regel, die viele Verbraucher nicht kennen.

Zahlungsfristen im Geschäftsverkehr: Nach BGB §286 gilt eine Zahlungsfrist von 30 Tagen ab Rechnungseingang, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Bei Verbrauchern muss auf diese Frist in der Rechnung ausdrücklich hingewiesen werden, damit der Verzug automatisch eintritt. Im B2B-Bereich sind auch 60 oder 90 Tage Zahlungsziel üblich.

Lieferfristen: Wenn ein Händler „Lieferung in 3-5 Werktagen“ angibt, sind damit Arbeitstage gemeint. Wochenenden und Feiertage zählen nicht mit. Unser Rechner im Arbeitstage-Modus hilft dir, den voraussichtlichen Liefertermin zu berechnen. Bestellt am Donnerstagabend mit 3 Werktagen Lieferzeit bedeutet: Frühestens am Dienstag der folgenden Woche.

Verjährungsfristen: Die reguläre Verjährungsfrist beträgt in Deutschland 3 Jahre (BGB §195). Sie beginnt am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Gewährleistungsansprüche verjähren nach 2 Jahren ab Lieferung. Bei Immobilien gelten 5 Jahre. Unser Rechner hilft dir, diese Fristen präzise zu berechnen.

Setze dir einen Timer als Erinnerung, damit du keine wichtige Frist verpasst. Rechtzeitiges Handeln spart Geld, Nerven und häufig auch eine Menge Ärger.

Wie Viele Tage Hat ein Jahr?

Wie viele Tage hat ein Jahr? Die einfache Antwort: 365. Aber ganz so einfach ist es nicht. In einem Schaltjahr sind es 366 Tage, denn der Februar bekommt dann einen 29. Tag hinzu. Unser Datumsrechner weiß das natürlich und rechnet automatisch mit der korrekten Anzahl — egal welches Jahr du eingibst.

Die 365 (oder 366) Tage verteilen sich ungleichmäßig auf die 12 Monate des Jahres:

  • 31 Tage: Januar, März, Mai, Juli, August, Oktober, Dezember (7 Monate)
  • 30 Tage: April, Juni, September, November (4 Monate)
  • 28 oder 29 Tage: Februar (1 Monat — 28 in normalen Jahren, 29 im Schaltjahr)

Es gibt einen alten deutschen Merksatz, um sich die Monatslängen einzuprägen: „Dreißig Tage hat September, April, Juni und November. Februar hat achtundzwanzig, alle andern einunddreißig.“ Dieser Spruch funktioniert seit Generationen zuverlässig. Alternativ nutzt du die Knöchel-Methode: Balle eine Faust und zähle auf den Knöcheln (Erhöhung = 31 Tage) und den Tälern dazwischen (30 Tage bzw. 28/29 für Februar). Juli und August liegen beide auf Knöcheln — deshalb haben sie beide 31 Tage.

Für den Alltag ist es praktisch zu wissen, wie viele Tage bestimmte Zeiträume umfassen:

  • 1 Woche: 7 Tage (5 Arbeitstage + 2 Wochenendtage)
  • 2 Wochen: 14 Tage (eine typische Urlaubslänge)
  • 1 Monat: 28 bis 31 Tage (Durchschnitt: 30,44 Tage)
  • 1 Quartal: 90 bis 92 Tage (Q1: 90 Tage, Q2: 91 Tage, Q3: 92 Tage, Q4: 92 Tage in einem normalen Jahr)
  • 1 Halbjahr: 181 bis 184 Tage
  • 1 Jahr: 365 oder 366 Tage
  • 1 Dekade: 3.652 oder 3.653 Tage (je nach Anzahl der Schaltjahre im Zeitraum)

Warum hat der Februar nur 28 Tage? Das geht auf die alten Römer zurück. Im ursprünglichen römischen Kalender war der Februar der letzte Monat des Jahres (das Jahr begann im März). Als Julius Caesar den Kalender 45 v. Chr. reformierte, behielt er die kurze Länge bei. Später nahm Kaiser Augustus angeblich einen Tag vom Februar, um „seinen“ Monat August genauso lang wie den Juli (benannt nach Julius Caesar) zu machen. Ob diese Geschichte historisch korrekt ist, ist allerdings umstritten.

Eine interessante Rechnung: In einem durchschnittlichen Menschenleben von 80 Jahren durchlebst du etwa 29.220 Tage, davon rund 20 Schaltjahre mit insgesamt 20 zusätzlichen Tagen. Das klingt nach wenig, aber über die Jahrhunderte summieren sich diese Tage — weshalb die Schaltjahr-Korrektur für unseren Kalender unverzichtbar ist.

Wenn du nicht nur Tage, sondern auch Stunden, Minuten und Sekunden berechnen willst, nutze unseren Zeitrechner. Ein Jahr hat übrigens 8.760 Stunden (oder 8.784 im Schaltjahr) — das sind 525.600 Minuten in einem normalen Jahr.

Mutterschutz und Elternzeit Berechnen

Für werdende Mütter ist der Datumsrechner ein besonders wertvolles Werkzeug. Mit ihm lässt sich der Mutterschutz berechnen — also der Zeitraum, in dem du vor und nach der Geburt nicht arbeiten darfst und trotzdem vollen Lohnschutz genießt. Die korrekte Berechnung ist wichtig, weil dein Arbeitgeber dich ab dem Mutterschutzbeginn nicht mehr beschäftigen darf (es sei denn, du erklärst ausdrücklich, weiterarbeiten zu wollen).

Mutterschutzfristen im Überblick:

PhaseDauerBeginnEnde
Mutterschutz vor Geburt6 Wochen6 Wochen vor dem errechneten EntbindungsterminTag der Geburt
Mutterschutz nach Geburt (normal)8 WochenTag nach der Geburt8 Wochen nach Geburt
Mutterschutz nach Geburt (Früh-/Mehrlingsgeburt)12 WochenTag nach der Geburt12 Wochen nach Geburt
Mutterschutz gesamt (Normalgeburt)14 Wochen6 Wochen vor Geburt8 Wochen nach Geburt
Mutterschutz gesamt (Frühgeburt)18 Wochen6 Wochen vor Geburt12 Wochen nach Geburt

Ein konkretes Rechenbeispiel: Der voraussichtliche Entbindungstermin ist der 15. August 2026. Der Mutterschutz beginnt 6 Wochen vorher, also am 4. Juli 2026 (42 Tage vor dem ET). Nach der Geburt endet der Mutterschutz 8 Wochen später, also am 10. Oktober 2026. Insgesamt ergibt das 14 Wochen (98 Tage) Mutterschutz. Während dieser gesamten Zeit hast du Anspruch auf Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse und einen Arbeitgeberzuschuss.

Wichtig: Kommt das Baby früher als errechnet, werden die „verlorenen“ Tage des vorgeburtlichen Mutterschutzes auf den nachgeburtlichen Schutz aufgeschlagen. Die Gesamtdauer von mindestens 14 Wochen bleibt also erhalten — du verlierst keine Schutzzeit. Kommt das Baby später als errechnet, verlängert sich der vorgeburtliche Mutterschutz entsprechend — der nachgeburtliche Schutz von 8 Wochen bleibt davon unberührt und beginnt am Tag nach der tatsächlichen Geburt.

Elternzeit berechnen:

Nach dem Mutterschutz kannst du bis zu 3 Jahre Elternzeit nehmen. Das gilt für Mütter und Väter gleichermaßen. Die Elternzeit muss beim Arbeitgeber mindestens 7 Wochen vor Beginn schriftlich angemeldet werden (für die ersten 3 Lebensjahre) bzw. 13 Wochen vorher (für den Zeitraum zwischen dem 3. und 8. Geburtstag). Du kannst bis zu 24 Monate der Elternzeit auf den Zeitraum zwischen dem 3. und 8. Geburtstag des Kindes übertragen — das gibt dir maximale Flexibilität.

Das Elterngeld wird in der Regel 12 Monate lang gezahlt. Es beträgt zwischen 65 und 67 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens (mindestens 300 Euro, maximal 1.800 Euro monatlich). Teilen sich beide Elternteile die Elternzeit und nimmt jeder mindestens 2 Monate, gibt es 2 zusätzliche Partnermonate — insgesamt also bis zu 14 Monate Basiselterngeld. Alternativ kann ElterngeldPlus gewählt werden, das länger (bis zu 28 Monate), aber mit halbem Satz gezahlt wird.

Nutze unseren Datumsrechner, um den optimalen Zeitraum für die Anmeldung zu berechnen. Gib den voraussichtlichen Geburtstermin ein und subtrahiere 7 Wochen — so weißt du, bis wann du die Elternzeit spätestens anmelden musst.

Richte dir einen Countdown bis zum Entbindungstermin ein — so hast du den Fortschritt der Schwangerschaft immer im Blick und verpasst keine wichtigen Fristen.

Probezeit und Arbeitsrecht-Fristen

Die Probezeit ist für viele Arbeitnehmer eine kritische Phase. In dieser Zeit gelten verkürzte Kündigungsfristen, und auch andere arbeitsrechtliche Regeln weichen vom Standard ab. Unser Datumsrechner hilft dir, den Überblick über alle relevanten Termine und Fristen zu behalten.

Probezeit: Die wichtigsten Regeln auf einen Blick

  • Die Probezeit beträgt in der Regel 6 Monate (maximal 6 Monate nach BGB). Tarifverträge oder individuelle Vereinbarungen können kürzere Zeiten vorsehen, etwa 3 Monate für einfache Tätigkeiten.
  • Während der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist nur 2 Wochen — das gilt für beide Seiten gleichermaßen, also für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
  • Die Kündigung kann während der Probezeit zu jedem beliebigen Tag erfolgen, nicht nur zum 15. oder Monatsende. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu den regulären Fristen.
  • Auch in der Probezeit ist eine Kündigung ohne Angabe von Gründen möglich (kein Kündigungsschutzgesetz, da dieses erst nach 6 Monaten greift).
  • Der besondere Kündigungsschutz für Schwangere und Schwerbehinderte gilt allerdings auch während der Probezeit.

Ein Rechenbeispiel: Dein Arbeitsvertrag beginnt am 1. März 2026. Die Probezeit endet am 31. August 2026 (nach exakt 6 Monaten). Wenn du am 10. August kündigst, endet das Arbeitsverhältnis am 24. August — also noch innerhalb der Probezeit mit nur 2 Wochen Frist. Kündigst du hingegen erst am 5. September, gelten bereits die regulären Fristen (4 Wochen zum 15. oder Monatsende).

Nach der Probezeit gelten die regulären Kündigungsfristen nach BGB §622. Der Übergang ist nahtlos. Unser Datumsrechner zeigt dir den exakten Tag, an dem die Probezeit endet und die verlängerten Fristen greifen. Das ist besonders wichtig, wenn eine Kündigung rund um das Probezeitende ausgesprochen werden soll.

Befristete Arbeitsverträge:

Ein befristeter Arbeitsvertrag ohne sachlichen Grund (sogenannte Zeitbefristung) darf maximal 2 Jahre laufen. Innerhalb dieser 2 Jahre sind bis zu 3 Verlängerungen erlaubt, solange die Gesamtdauer 2 Jahre nicht überschreitet. Unser Datumsrechner hilft dir, die maximale Laufzeit und die Verlängerungszeitpunkte zu berechnen.

Beispiel: Dein befristeter Vertrag beginnt am 1. April 2026. Die maximale Laufzeit ohne sachlichen Grund endet am 31. März 2028 (exakt 2 Jahre). Wird der Vertrag darüber hinaus verlängert oder nach Ablauf einfach weitergearbeitet, gilt er automatisch als unbefristet — mit vollem Kündigungsschutz.

Weitere wichtige arbeitsrechtliche Fristen, die du kennen solltest:

  • Klage gegen Kündigung: 3 Wochen ab Zugang der Kündigung (Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht)
  • Arbeitszeugnis anfordern: spätestens 3 Jahre nach Ausscheiden (Verjährungsfrist nach BGB)
  • Resturlaub: muss grundsätzlich bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden, sonst verfällt er
  • Arbeitgeberzuschuss zur Elternzeit: 7 Wochen vor Beginn anmelden
  • Überstundenansprüche: Verjähren nach 3 Jahren (Regelfrist), manche Tarifverträge setzen kürzere Ausschlussfristen

Stelle dir einen Timer für wichtige arbeitsrechtliche Fristen, damit du keine Deadline verpasst. Ein verpasster Termin kann im Arbeitsrecht irreversible Folgen haben.

Wochentag Berechnen — Welcher Tag War der...?

Hast du dich schon einmal gefragt, welcher Wochentag dein Geburtstag war? Oder an welchem Tag die Mondlandung stattfand? Oder auf welchen Wochentag dein nächster Hochzeitstag fällt? Unser Datumsrechner kann den Wochentag für jedes beliebige Datum berechnen — ob weit in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Den Wochentag berechnen ist mathematisch gar nicht so kompliziert. Es gibt sogar eine Formel dafür, die sogenannte Gaußsche Wochentagsformel (benannt nach dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß). Sie berücksichtigt das Jahr, den Monat, den Tag sowie die Schaltjahrregel und gibt als Ergebnis eine Zahl von 0 bis 6 zurück, die für den Wochentag steht. Aber keine Sorge — du musst nicht selbst rechnen. Gib einfach das Datum in unseren Rechner ein und du siehst sofort den Wochentag.

Einige interessante historische Daten und ihre Wochentage:

  • 20. Juli 1969 (erste Mondlandung von Apollo 11): Sonntag
  • 9. November 1989 (Fall der Berliner Mauer): Donnerstag
  • 3. Oktober 1990 (Deutsche Wiedervereinigung): Mittwoch
  • 1. Januar 2000 (Jahrtausendwende): Samstag
  • 11. September 2001 (Terroranschläge in den USA): Dienstag
  • 13. Juli 2014 (Deutschland wird Fußball-Weltmeister): Sonntag
  • 1. Januar 2026 (Neujahr dieses Jahres): Donnerstag

Die Wochentagsberechnung ist auch für die Zukunft äußerst nützlich. Du planst eine Hochzeit im Juni 2027? Finde heraus, welche Samstage in diesem Monat liegen, um den perfekten Termin zu wählen. Du möchtest wissen, auf welchen Tag Silvester 2030 fällt? Der Datumsrechner verrät es dir: Dienstag. Oder du willst prüfen, ob dein Geburtstag nächstes Jahr auf ein Wochenende fällt — auch das ist mit wenigen Klicks erledigt.

Eine praktische Anwendung: Viele Paare möchten den Wochentag ihres Hochzeitstages wissen, um Jubiläen am gleichen Wochentag zu feiern. Manche Menschen interessiert auch, an welchem Wochentag sie geboren wurden — es gibt sogar den Volksglauben, dass der Geburtswochentag den Charakter beeinflusst („Sonntagskinder“ gelten als Glückskinder).

Für noch detailliertere Altersberechnungen — in Jahren, Monaten und Tagen — nutze unseren Altersrechner. Er zeigt dir neben dem Wochentag auch dein exaktes Alter, den nächsten Geburtstag und sogar dein Sternzeichen an.

Kalenderwoche Berechnen

In Deutschland werden Kalenderwochen (KW) im Geschäftsalltag ständig verwendet. „Lieferung in KW 23“, „Meeting in KW 48“, „Fertigstellung bis KW 36“ — solche Angaben sind im Berufsleben allgegenwärtig. Aber wie lässt sich die Kalenderwoche berechnen? Und welcher Tag gehört zu welcher Woche?

In Europa und den meisten Teilen der Welt gilt der ISO 8601-Standard für Kalenderwochen. Die Regeln sind klar definiert:

  • Die Woche beginnt am Montag und endet am Sonntag.
  • KW 1 ist die erste Woche des Jahres, die mindestens 4 Tage im neuen Jahr enthält.
  • Anders formuliert: KW 1 ist die Woche, die den ersten Donnerstag des Jahres enthält.
  • Ein Jahr hat entweder 52 oder 53 Kalenderwochen. Jahre mit 53 KW sind relativ selten (etwa alle 5-6 Jahre).

Das kann zu Verwirrung führen, besonders rund um den Jahreswechsel. Der 1. Januar kann nämlich noch zur letzten Kalenderwoche des Vorjahres gehören. Wenn der 1. Januar auf einen Freitag, Samstag oder Sonntag fällt, gehört er zu KW 53 (oder KW 52) des Vorjahres. Erst der folgende Montag beginnt dann KW 1 des neuen Jahres. Das ist für viele Menschen kontraintuitiv, aber mathematisch und kalendarisch korrekt.

In den USA und Kanada ist das System anders. Dort beginnt die Woche am Sonntag, und KW 1 ist die Woche, die den 1. Januar enthält — unabhängig davon, wie viele Tage dieser Woche im neuen Jahr liegen. Das führt regelmäßig dazu, dass amerikanische und europäische Kalenderwochen nicht übereinstimmen. Wenn du mit internationalen Partnern arbeitest, achte darauf, welches System gemeint ist, und kläre das im Vorfeld.

Unser Datumsrechner zeigt dir für jedes eingegebene Datum die korrekte Kalenderwoche nach ISO 8601 an. Das spart dir das lästige Nachzählen im Kalender und verhindert Missverständnisse bei der Terminplanung. Besonders nützlich ist das für:

  • Projektplanung: Meilensteine und Deadlines in Kalenderwochen festlegen und verfolgen
  • Liefervereinbarungen: Liefertermine als KW angeben, um flexibel innerhalb der Woche liefern zu können
  • Urlaubsplanung: Ferienwochen identifizieren und rechtzeitig buchen
  • Arbeitszeiterfassung: Wochenübersichten und Monatsberichte erstellen
  • Wartungsintervalle: Regelmäßige Wartungen auf bestimmte Kalenderwochen planen

Für eine detaillierte Kalenderwochen-Übersicht des gesamten Jahres besuche unseren Wochennummer-Rechner. Dort siehst du auf einen Blick alle 52 oder 53 Kalenderwochen mit Start- und Enddatum — perfekt für die Jahresplanung.

Tage Bis zu Einem Ereignis — Countdown-Rechner

Wie viele Tage bis Weihnachten? Wie viele Tage bis Silvester? Wie viele Tage bis zu den Sommerferien? Diese Fragen stellen sich Millionen Menschen jedes Jahr — und unser Datumsrechner liefert die Antwort in Sekundenschnelle.

Gib einfach das heutige Datum als Startdatum und dein Wunschereignis als Enddatum ein. Der Rechner zeigt dir die exakte Anzahl der verbleibenden Tage, Wochen und Monate auf einen Blick. Du kannst auch wählen, ob du Kalendertage oder nur Arbeitstage sehen möchtest. Hier einige der beliebtesten Countdowns für 2026 und die verbleibenden Tage (Stand: April 2026):

  • Tag der Arbeit (01.05.2026): Der nächste Feiertag — in wenigen Wochen!
  • Sommerferien 2026: Je nach Bundesland zwischen Ende Juni und Mitte Juli — der Countdown läuft!
  • Tag der Deutschen Einheit (03.10.2026): Fällt auf einen Samstag
  • Weihnachten 2026 (25.12.): Fällt auf einen Freitag — perfekt für ein langes Wochenende
  • Silvester 2026 (31.12.): Fällt auf einen Donnerstag — Brückentag am Freitag möglich
  • Ostern 2027 (28.03.): Der nächste Oster-Countdown

Für einen visuellen Echtzeit-Countdown empfehlen wir dir unseren Countdown-Timer. Dort gibst du ein Zieldatum ein und siehst die verbleibende Zeit in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden — live herunterezählend. Perfekt als Vorfreude-Verstärker auf dem Schreibtisch oder als Hintergrundbild auf dem Smartphone. Du kannst sogar mehrere Countdowns gleichzeitig laufen lassen.

Countdown-Berechnungen sind nicht nur für private Anlässe nützlich. Im Geschäftsumfeld helfen sie bei der Projektplanung: Wie viele Arbeitstage bleiben bis zur Produkteinführung? Wie viele Wochen bis zur nächsten Messe? Wie viele Tage bis zum Quartalsende? Diese Informationen helfen Teams, Prioritäten zu setzen und Zeitpläne einzuhalten.

Auch für persönliche Meilensteine ist der Tage-Countdown äußerst beliebt: Tage bis zur Hochzeit, Tage bis zum Renteneintritt, Tage bis zum 30. Geburtstag, Tage bis zur Abreise in den Urlaub. Der Datumsrechner macht es einfach, diese Zeitspannen sichtbar und greifbar zu machen — und die Vorfreude auf das Ereignis zu steigern.

Alter und Lebensdauer Berechnen

Wie alt bist du — nicht nur in Jahren, sondern in Tagen, Stunden oder sogar Minuten? Unser Datumsrechner verrät es dir. Gib einfach dein Geburtsdatum ein und berechne dein exaktes Alter bis auf den Tag genau. Das Ergebnis ist oft überraschend — die meisten Menschen haben keine Ahnung, wie viele Tage sie schon auf der Welt sind.

Nehmen wir ein Beispiel: Du bist am 15. März 1990 geboren. Am heutigen Tag, dem 14. April 2026, bist du genau 36 Jahre und 30 Tage alt. In Tagen sind das 13.179 Tage. In Stunden: 316.296 Stunden. In Minuten: 18.977.760 Minuten. Und in Sekunden? Über eine Milliarde. Beeindruckende Zahlen, die das eigene Leben in eine ganz neue Perspektive rücken.

Diese Zahlen sind nicht nur unterhaltsam, sondern haben auch ganz praktische Anwendungen:

  • Versicherungen: Manche Lebens- und Krankenversicherungspolicen berechnen Prämien auf Basis des exakten Alters in Jahren und Monaten. Der Stichtag der Anmeldung kann den Beitrag beeinflussen.
  • Rentenanspruch: Der Renteneintritt hängt vom Geburtsjahrgang ab. Ab Jahrgang 1964 liegt das reguläre Rentenalter bei 67 Jahren. Manchmal zählt dabei jeder einzelne Monat.
  • Meilensteine feiern: Dein 10.000. Lebenstag, dein 500. Lebensmonat, deine 1.000.000. Lebensminute — viele Menschen feiern solche besonderen mathematischen Meilensteine mit Freunden und Familie. Es ist ein origineller Anlass für eine Feier.
  • Medizin und Pädiatrie: Bei Säuglingen und Kleinkindern wird das Alter oft in Wochen oder Monaten angegeben, besonders in den ersten 2 bis 3 Lebensjahren. Entwicklungsmeilensteine sind an bestimmte Lebenswochen geknüpft.
  • Sport und Wettkampf: Manche Altersklassen im Sport basieren auf dem exakten Alter am Stichtag des Wettkampfs.

Wann ist dein 20.000. Lebenstag? Unser Datumsrechner kann das in Sekundenschnelle berechnen. Addiere einfach 20.000 Tage zu deinem Geburtsdatum. Für jemanden, der am 1. Januar 1970 geboren wurde, wäre der 20.000. Lebenstag der 25. Oktober 2024. Für Jahrgang 1990 liegt er irgendwann im Jahr 2044.

Für eine noch detailliertere Aufschlüsselung deines Alters nutze unseren spezialisierten Altersrechner. Er zeigt dir dein Alter in Jahren, Monaten, Wochen, Tagen, Stunden und Minuten — und berechnet auch den nächsten Geburtstag, die verbleibenden Tage bis dahin sowie dein Sternzeichen.

Datumsrechner vs. Excel — Wann Was Nutzen?

Viele Menschen greifen für Datumsberechnungen instinktiv zu Excel oder Google Sheets. Und tatsächlich können Tabellenkalkulationen einiges: Datumsformate, Berechnungen, sogar Arbeitstage. Aber wann ist ein Online-Datumsrechner die bessere Wahl? Und wann lohnt sich der Griff zur Tabellenkalkulation?

Datumsberechnungen in Excel — Excel Datum berechnen:

Excel und Google Sheets bieten mehrere nützliche Funktionen für die Arbeit mit Daten:

  • DATEDIF(Start;Ende;„d“) — Berechnet die Differenz zwischen zwei Daten in Tagen („d“), Monaten („m“) oder Jahren („y“). Diese Funktion ist allerdings „versteckt“ und taucht nicht im Formel-Assistenten auf.
  • ARBEITSTAG(Start;Tage;Feiertage) — Addiert eine bestimmte Anzahl von Arbeitstagen zu einem Startdatum und überspringt dabei Wochenenden und angegebene Feiertage.
  • NETTOARBEITSTAGE(Start;Ende;Feiertage) — Zählt die Arbeitstage zwischen zwei Daten, abzüglich Wochenenden und optionaler Feiertage.
  • WOCHENTAG(Datum) — Gibt den Wochentag als Zahl zurück (1=Sonntag bis 7=Samstag oder konfigurierbar).
  • KALENDERWOCHE(Datum;21) — Gibt die ISO-Kalenderwoche zurück (Parameter 21 für ISO-Standard).
  • DATUM(Jahr;Monat;Tag) — Erstellt ein Datum aus einzelnen Komponenten.

Die Nachteile von Excel für einfache Datumsberechnungen:

  • Du musst die Formeln kennen und korrekt eingeben — Tippfehler führen zu falschen Ergebnissen.
  • Feiertage müssen manuell als Zellbereich hinterlegt werden — das Programm kennt keine deutschen Feiertage von Haus aus.
  • Datumsformate können zu Verwirrung führen (ist 01/02/2026 der 1. Februar oder der 2. Januar?).
  • DATEDIF ist eine „versteckte“ Funktion, die nicht im Formel-Assistenten auftaucht und nicht offiziell dokumentiert ist.

Vorteile des Online-Datumsrechners:

  • Keine Installation nötig: Funktioniert sofort im Browser, auf jedem Gerät, ohne Software.
  • Feiertage integriert: Deutsche Feiertage sind bereits hinterlegt, inklusive aller regionalen Unterschiede nach Bundesland.
  • Schneller: Kein Öffnen von Dateien, kein Formatieren, keine Formelsuche — einfach Daten eingeben und Ergebnis ablesen.
  • Mobil nutzbar: Am Smartphone ist ein Online-Rechner deutlich bequemer als eine Excel-Tabelle mit winzigen Zellen.
  • Fehlerfrei: Keine Formel-Tippfehler, keine falschen Zellbezüge, keine Formatierungsprobleme.
  • Verständlich: Die Ergebnisse werden in Klartext angezeigt — „42 Tage, 6 Wochen, 1 Monat und 12 Tage“.

Wann Excel die bessere Wahl ist: Wenn du große Datenmengen verarbeiten musst. Zum Beispiel: 500 Mitarbeiter-Eintrittsdaten analysieren, monatliche Berichte mit Arbeitstagen generieren, oder Projektpläne mit dutzenden Meilensteinen erstellen. Für einzelne Berechnungen und schnelle Abfragen ist der Online-Rechner deutlich schneller und bequemer.

Für Zeitberechnungen in Stunden und Minuten schau dir auch unseren Zeitrechner an. Er bietet ähnliche Funktionen wie Excels Zeitfunktionen, nur eben ohne Formelkenntnisse und ohne Installation.

Kalenderformate — Julianisch, Gregorianisch, Unix

Unser heutiger Kalender ist der gregorianische Kalender, eingeführt im Jahr 1582 durch Papst Gregor XIII. Aber er ist bei Weitem nicht der einzige Kalender, der in der Geschichte und in verschiedenen Kulturen verwendet wurde und wird. Für ein tieferes Verständnis von Datumsberechnungen ist es hilfreich, die verschiedenen Kalendersysteme zu kennen.

Der julianische Kalender wurde 45 v. Chr. von Julius Caesar eingeführt und war über 1.600 Jahre lang der Standard in Europa. Er hatte bereits 365 Tage mit einem Schaltjahr alle 4 Jahre — ohne Ausnahme. Das Problem: Er war um etwa 11 Minuten und 14 Sekunden pro Jahr zu lang. Klingt wenig, aber über die Jahrhunderte summierte sich dieser Fehler. Bis 1582 hatte sich das julianische Datum um ganze 10 Tage gegenüber dem astronomischen Sonnenjahr verschoben. Die Frühlings-Tagundnachtgleiche, die für die Berechnung des Ostertermins entscheidend ist, fiel nicht mehr auf den 21. März.

Die gregorianische Reform: Um diesen Fehler zu korrigieren, strich Papst Gregor XIII. im Oktober 1582 einfach 10 Tage aus dem Kalender. Auf den 4. Oktober 1582 folgte direkt der 15. Oktober 1582. Gleichzeitig wurde die Schaltjahrregel verfeinert: Durch 100 teilbare Jahre sind keine Schaltjahre, es sei denn, sie sind auch durch 400 teilbar. Deutschland übernahm den gregorianischen Kalender je nach Region zwischen 1583 (katholische Gebiete) und 1700 (protestantische Gebiete). Russland wechselte sogar erst 1918, Griechenland erst 1923.

Der Unix-Timestamp ist ein völlig anderes System und wird hauptsächlich in der Informatik verwendet. Er zählt die Sekunden seit dem 1. Januar 1970 um 00:00:00 Uhr UTC. Dieser Zeitpunkt wird als „Epoch“ oder „Unix-Epoche“ bezeichnet. Am 14. April 2026 um 12:00 Uhr UTC beträgt der Unix-Timestamp etwa 1.776.168.000. Programmierer und IT-Fachleute arbeiten regelmäßig mit diesem Format, weil es eindeutig und zeitzonen-unabhängig ist.

Weitere Kalendersysteme, die weltweit in Gebrauch sind:

  • Islamischer Kalender (Hijri): Reiner Mondkalender mit 354 oder 355 Tagen pro Jahr. Das islamische Jahr ist etwa 11 Tage kürzer als das gregorianische, weshalb sich islamische Feiertage wie der Ramadan jedes Jahr verschieben.
  • Jüdischer Kalender: Lunisolar-Kalender, der Mond- und Sonnenjahr durch Schaltmonate kombiniert. Ein jüdisches Jahr hat 12 oder 13 Monate.
  • Chinesischer Kalender: Ebenfalls ein Lunisolar-Kalender mit 12 oder 13 Monaten. Grundlage für das chinesische Neujahr und die Tierkreiszeichen.
  • Indischer Nationalkalender (Saka): Seit 1957 offizieller Kalender Indiens, basiert auf der Saka-Ära.

Unser Datumsrechner arbeitet ausschließlich mit dem gregorianischen Kalender — dem weltweit am häufigsten verwendeten und international anerkannten System. Für Echtzeit-Uhrzeitanzeigen in verschiedenen Zeitzonen besuche unsere Uhr-Seite.

Datumsrechner für Schwangerschaft und Geburt

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit voller Termine, Meilensteine und Vorsorgeuntersuchungen. Ein Datumsrechner hilft dir, den Überblick zu behalten — vom voraussichtlichen Entbindungstermin über die aktuellen Schwangerschaftswochen bis hin zu wichtigen Entwicklungsschritten deines Babys.

Entbindungstermin berechnen — die Naegele-Regel:

Die einfachste und bekannteste Methode, den Geburtstermin zu berechnen, ist die Naegele-Regel (benannt nach dem Heidelberger Gynäkologen Franz Naegele, 1778-1851): Nimm den ersten Tag deiner letzten Regelblutung, addiere 280 Tage (also 40 Wochen), und du hast den voraussichtlichen Entbindungstermin (ET). Die Kurzformel lautet: Letzter Periodentag + 7 Tage - 3 Monate + 1 Jahr.

Ein konkretes Beispiel: Letzte Regelblutung am 1. Juli 2026. Berechnung: 1. Juli + 7 Tage = 8. Juli. Dann 3 Monate zurück = 8. April. Plus 1 Jahr = 8. April 2027. Der voraussichtliche Entbindungstermin wäre also der 8. April 2027.

Wichtig zu wissen: Nur etwa 4 Prozent aller Babys kommen tatsächlich am errechneten Termin zur Welt. Die meisten werden innerhalb von 2 Wochen vor oder nach dem ET geboren. Der errechnete Termin ist also eher ein Richtwert als ein festes Datum.

Schwangerschaftswochen (SSW) — Tracking mit dem Datumsrechner:

Die Schwangerschaft wird in 40 Wochen eingeteilt, die vom ersten Tag der letzten Regelblutung gezählt werden (nicht vom Zeitpunkt der Empfängnis!). Unser Datumsrechner kann dir sagen, in welcher SSW du dich aktuell befindest. Die wichtigsten Meilensteine der Schwangerschaft sind:

  • SSW 5-8: Das Herz beginnt zu schlagen. Im Ultraschall wird das erste Herzschlagen sichtbar — ein unvergesslicher Moment für werdende Eltern.
  • SSW 12: Ende des ersten Trimesters. Das Fehlgeburtsrisiko sinkt jetzt deutlich auf unter 1 Prozent. Viele Paare geben zu diesem Zeitpunkt die Schwangerschaft im Familien- und Freundeskreis bekannt.
  • SSW 20: Halbzeit der Schwangerschaft! Der große Ultraschall (Feindiagnostik) steht an, bei dem Organe und Entwicklung detailliert überprüft werden. Oft wird jetzt auch das Geschlecht des Babys sichtbar.
  • SSW 28: Beginn des dritten Trimesters. Das Baby ist jetzt grundsätzlich lebensfähig, falls es zu früh kommen sollte. Die Überlebenschancen bei einer Frühgeburt liegen bei über 90 Prozent.
  • SSW 34: Der Mutterschutz beginnt in 2 Wochen (bei SSW 34+0 sind es noch 42 Tage bis zum ET).
  • SSW 37: Ab jetzt gilt die Geburt als „termingerecht“ und nicht mehr als Frühgeburt. Das Baby ist in der Regel voll entwickelt.
  • SSW 40: Der errechnete Entbindungstermin. Die meisten Babys kommen zwischen SSW 38 und SSW 42 zur Welt.
  • SSW 41-42: Spätestens jetzt wird in der Regel die Geburt eingeleitet, da eine Übertragung Risiken bergen kann.

Nutze unseren Datumsrechner, um von deinem letzten Periodendatum ausgehend alle diese Meilensteine zu berechnen. Addiere einfach die entsprechende Anzahl von Wochen (als Tage: SSW mal 7) zum Startdatum und du weißt genau, wann welcher Meilenstein erreicht wird.

Richte dir einen Countdown zum Entbindungstermin ein. So siehst du jeden Tag, wie viele Tage noch bis zur Geburt bleiben — eine wunderschöne Möglichkeit, die Vorfreude zu genießen und den Fortschritt der Schwangerschaft sichtbar zu machen.

Tipps zur Datumsberechnung im Alltag

Datumsberechnungen begegnen dir überall im Alltag — oft ohne dass du es bewusst merkst. Hier sind praktische Tipps und Strategien, wie du den Datumsrechner optimal einsetzt, um in Beruf, Finanzen und persönlicher Planung Zeit und Geld zu sparen.

Vertragslaufzeiten im Griff behalten: Notiere dir bei jedem Vertrag das Enddatum und die Kündigungsfrist. Gib beides in den Datumsrechner ein, um den letzten möglichen Kündigungstag zu ermitteln. Viele Verträge (Fitnessstudio, Handyvertrag, Streaming-Abo) verlängern sich automatisch um 12 Monate, wenn du die Frist verpasst — das kann schnell mehrere hundert Euro kosten. Tipp: Stelle dir einen Kalender-Alarm auf 4 Wochen vor der Kündigungsfrist, damit du genügend Zeit zum Handeln hast.

Urlaubsplanung optimieren: Zähle die Arbeitstage pro Monat und identifiziere Brückentage. 2026 bietet besonders gute Chancen: Neujahr fällt auf einen Donnerstag (1 Urlaubstag = 4 freie Tage), Christi Himmelfahrt ebenfalls auf einen Donnerstag (noch ein perfekter Brückentag). Karfreitag und der 1. Mai fallen auf Freitage — automatisch lange Wochenenden ohne Urlaubstag. Mit geschickter Planung holst du aus 25 Urlaubstagen bis zu 50 freie Tage heraus.

Projektdeadlines realistisch setzen: Wenn ein Projekt „in 3 Monaten“ fertig sein soll, berechne die tatsächliche Anzahl der Arbeitstage. Drei Monate können je nach Zeitraum und Bundesland zwischen 60 und 66 Arbeitstage bedeuten. Der Unterschied von 6 Tagen kann bei eng getakteten Projekten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Nutze den Arbeitstage-Modus unseres Rechners für realistische Zeitpläne.

Die 30/60/90-Tage-Regel im Geschäftsleben:

  • 30 Tage: Standard-Zahlungsfrist im Geschäftsverkehr, Widerrufsfrist bei bestimmten Versicherungen, Rückgabefrist bei manchen Händlern, Gültigkeit vieler Angebote und Kostenvoranschläge
  • 60 Tage: Verlängerte Zahlungsfrist im B2B-Bereich, Karenzzeit bei manchen Berufsunfähigkeitsversicherungen, häufige Frist für Widerspruch bei Versicherungsablehnungen
  • 90 Tage: Visumsfreier Aufenthalt in den meisten Schengen-Ländern und vielen weiteren Staaten, Quartalsplanung in Unternehmen, häufige Mindestlaufzeit von Verträgen, Wartezeit bei Zahnzusatzversicherungen

Steuererklärung nicht vergessen: Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2025 endet am 31. Juli 2026 (ohne Steuerberater). Mit Steuerberater hast du bis zum 28. Februar 2027 Zeit. Nutze den Datumsrechner, um die verbleibenden Tage im Blick zu behalten und rechtzeitig mit der Zusammenstellung der Unterlagen zu beginnen.

Gesundheitsvorsorge planen: Viele Vorsorgeuntersuchungen haben feste Intervalle: professionelle Zahnreinigung alle 6 Monate, großes Blutbild alle 12 Monate, Hautkrebs-Screening alle 24 Monate (ab 35 Jahren), Darmspiegelung alle 10 Jahre (ab 50 Jahren). Addiere die jeweilige Dauer zu deinem letzten Termin und trage das Ergebnis im Kalender ein.

Nutze den Pomodoro-Timer für fokussiertes Arbeiten an zeitkritischen Aufgaben. In Kombination mit dem Datumsrechner behältst du sowohl das große Bild (langfristige Deadlines und Fristen) als auch die tägliche Produktivität (fokussierte Arbeitsintervalle) im Griff.

Häufig gestellte Fragen

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